Herzlich Willkommen beim Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Der VBRG e.V. ist der Bundesverband unabhängiger Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Er koordiniert die Vernetzung der Beratungsstellen, vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden Auf- und Ausbau unabhängiger fachspezifischer Beratungsstrukturen. Er wurde im September 2014 in Berlin gegründet.

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PE vom 27.10.2016: Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr Budgets

Das Ausmaß rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits für das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausmaß des vergangenen Jahres noch übertreffen wird. Die Bundesregierung geht derzeit vom höchsten Stand seit Beginn der Zählung politisch motivierter Kriminalität im Jahr 2001 aus (Quelle: Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit der Bundesregierung). Die Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt bestätigen diesen enormen Anstieg. Sie zählten 2015 insgesamt 1747 Angriffe mit mindestens 2237 betroffenen Personen allein in den neuen Bundesländern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Eine Trendwende für 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterstützung und Beratung zur Bewältigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen. Weiterlesen ...

Stellungnahme des VBRG zur Evaluierung: Menschenrechte in Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland hat während des Vorsitzes in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) 2016 eine unabhängige Evaluierung zum Stand der eigenen Umsetzung der OSZE-Verpflichtungen in der "menschlichen Dimension" durchführen lassen. Durchgeführt hat diese Evaluierung das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR). Untersucht wurden vom DIMR im Evaluierungsbericht fünf Themen: Toleranz und Nichtdiskriminierung, Geschlechtergleichheit, Bekämpfung des Menschenhandels, Wahlrecht (Rechte von Menschen mit Behinderungen) sowie Transparenz und demokratische Institutionen. Das Auswärtige Amt und die zuständigen Ressorts sowie die Zivilgesellschaft haben den Evaluierungsbericht des Instituts kommentiert. Auch der VBRG hat einen Kommentar zum Evaluierungsbericht eingereicht. Auf den Seiten des Auswärtigen Amts und des Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) können der Bericht und die Kommentierungen sowie Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisch herruntergeladen werden. Der Kommentar des VBRG ist hier zu finden (PDF 224 kb).