Saarland: Beratungsstelle für Opfer von Diskriminierung und rechter Gewalt

Die Beratungsstelle für Opfer von Diskriminierung und rechter Gewalt bietet konkrete Unterstützung an. Das Beratungsangebot ist anlassbezogen, bedarfsorientiert und zielgruppen­übergreifend konzipiert. Es richtet sich saarlandweit an Menschen oder Gruppen, die von Diskriminierungen und Übergriffen mit rassistischem bzw. rechtsextremistischen Hintergrund betroffen sind.

 

Es geht dabei sowohl um Fremdenfeindlichkeit, als auch um Gewalt- und Ausgrenzungerfahrungen wegen der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters, des Geschlechts, der sexuellen Identität oder der Zugehörigkeit zu einer sozial benachteiligten Gruppe. Die Bandbreite der Beratungsanlässe reicht von vereinzelten diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen über komplexere Problemlagen oder Mehrfachdiskriminierungen bis zu gewalttätigen rechtsextremen Übergriffen und deren Folgeproblemen.

 

Die Beratungsstelle ist Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport angesiedelt. Die Einzelfallberatung führt eine Juristin mit interdisziplinären und interkulturellen Fachkenntnissen durch. Angeboten wird insbesondere:

 

  • Direkte, kostenlose und unbürokratische Beratung vor Ort
  • Klärung der Problemsituation und des Handlungsbedarfs
  • Kompetente Darstellung der rechtlichen Möglichkeiten im konkreten Fall
  • Begleitung zu Behörden, Polizei, Rechtsanwälten, Gerichten und Ärzten
  • Hilfe bei der Formulierung von Anträgen und dem Verfassen von Schreiben
  • Kooperation mit anderen Beratungsstellen
  • Vermittlung weitergehender Hilfen

 

Kontakt

Beratungsstelle für Opfer von Diskriminierung und rechter Gewalt (Saarland)

c/o Forschungs- und Transferstelle für Gesellschaftliche Integration und Migration GIM
Saaruferstraße 16
66117 Saarbrücken,
Tel.: 0681/5867- 209
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!