Pressemitteilungen der Mitgliedsorganisationen

An dieser Stelle werden Presseerklärungen der Mitgliedsorganisationen des VBRG e.V. dokumentiert. Bei inhaltlichen Nachfragen wenden sie sich bitte direkt an die veröffentlichende Beratungsstelle.

PE vom 05.01.2017: Opferperspektive e.V. begrüßt den Erlass des Innenministeriums Brandenburg für eine Bleiberecht für Opfer rechter und rassistischer Gewalt

Die Brandenburger Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung Opferperspektive e.V. begrüßt ausdrücklich, dass es damit in Brandenburg ab dem 01.01.2017 verbesserte Möglichkeiten gibt, Opfern rechter Gewalttaten ein Aufenthaltsrecht zu verschaffen. Besonders hervorzuheben ist, dass den Betroffenen schwerer Angriffe das Bleiberecht unabhängig von den Bedürfnissen des Strafverfahrens gewährt werden soll. Nach dem Wortlaut des Erlasses soll mit diesem Aufenthaltsrecht eine Wiedergutmachung geleistet und den Opfern Schutz und Sicherheit gewährt werden. Damit sendet das Land Brandenburg auch ein starkes Signal an all jene, die das Land „ausländerfrei“ machen wollen: Ihr Verhalten wird staatlicherseits weder gebilligt noch unterstützt. Read more ...

PE von ezra vom 18.07.2016: Erneut starker Anstieg rechter und rassistischer Gewalt in Thüringen - Opferberatung ezra veröffentlicht Halbjahresstatistik

Rechte und rassistisch motivierte Gewalt haben in Thüringen im ersten Halbjahr 2016 erneut deutlich zugenommen. Ezra, die mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, registrierte in den ersten sechs Monaten 72 Fälle. Im Vergleichszeitraum 2015 waren es 39 Fälle. Direkt betroffen von diesen Übergriffen sind bisher mehr als 130 Menschen. Häufigstes Tatmotiv ist Rassismus. In mehr als der Hälfte der Fälle wurden Menschen aus rassistischen Motiven angegriffen. 29 Mal kam es zu Übergriffen auf politische Gegner. Read more ...

PE vom 19.05.2016: B.U.D. Beratung. Unterstützung. Dokumentation. - Die Anlaufstelle für Opfer rechter Gewalt startet als bayernweiter Verein

Die Beratungsstelle B.U.D. Beratung. Unterstützung. Dokumentation. setzt sich bayernweit für die Belange von Opfern rechter und rassistischer Gewalt und Bedrohung in Bayern ein. 2016 hat sich B.U.D. als Verein konstituiert, um erstmals eigenständige, unabhängige Strukturen aufzubauen und um ausschließlich für Belange und Bedürfnisse Betroffener einzutreten. Der Verein lädt Sie als Medienvertreter*innen zu einer Pressekonferenz ein, um die aktuelle Bedrohung rechter und rassistischer Gewalt in Bayern, die Situation von Betroffenen und die Arbeit des Vereins und der Beratungsstelle vorzustellen. Am Dienstag, den 24. Mai 2016 11:00 – 11:30 Uhr
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg, 4. Stock Für Fragen wenden Sie sich bitte an:
B.U.D. e.V. Tel. 0151 216 53 187, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Die Einladung zur Pressekonferenz als PDF finden Sie hier zum Download.

PE vom 08.03.2015: Mit 130 rechten Gewalttaten im Jahr 2015 registriert die LOBBI, der Beratungsverein für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern, so viele Angriffe wie noch nie in der 15-jährigen Vereinsgeschichte.

Wer schweigt, stimmt zu Pressemitteilung der LOBBI vom 08.03.2016

Mit 130 rechten Gewalttaten im Jahr 2015 registriert die LOBBI, der Beratungsverein für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern, so viele Angriffe wie noch nie in der 15-jährigen Vereinsgeschichte. Mehr als jede zweite Tat ist rassistisch motiviert, auch Flüchtlingshelfer_innen werden immer wieder Ziel rechter Attacken. Eine zusätzliche Dokumentation rechter Aktivitäten und Anschläge um und auf Geflüchtetenunterkünfte soll zukünftig das Klima der Angst sichtbarer machen. Read more ...

PE vom 08.03.2016: Angriffszahlen in Berlin sind 2015 massiv gestiegen - Rassismus ist das häufigste Tatmotiv.

Die Angriffszahlen in Berlin sind massiv gestiegen - Rassismus ist das häufigste Tatmotiv - Die meisten Angriffe finden in Marzahn statt. ReachOut, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, verzeichnet 320 Angriffe für das Jahr 2015. Das ist ein Anstieg von fast 80% der Gewalttaten und massiven Bedrohungen im Vergleich zu 2014. Rassismus steht als Tatmotiv im Vordergrund. Insgesamt werden 412 Menschen verletzt und bedroht. Allein im Umfeld von Geflüchtetenunterkünften erfuhren wir von 39 Angriffen. Read more ...

PE vom 08.03.2016: Jahresbilanz der Mobile Opferberatung 2015: dramatische Ausbreitung rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt

Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung: Mehr als 200 politisch rechts und rassistisch motivierte Gewalttaten in 2015 Angriffszahlen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt „Wir sind mit einer dramatischen Ausbreitung rechter und rassistischer
Gewalt konfrontiert.“ 217 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 316 direkt von den Angriffen Betroffenen hat die Mobile Opferberatung für das Jahr 2015 in Sachsen-Anhalt dokumentiert. Davon waren knapp zwei Drittel rassistisch motiviert. Damit hat sich die Zahl der bekannt gewordenen politisch rechts und rassistisch motivierten Angriffe im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. So hatte die Mobile Opferberatung bis Anfang März 2015 103 Angriffe für das Jahr 2014 registriert, die sich durch Nachmeldungen mittlerweile auf 120 erhöht haben. „Wir haben seit Beginn des unabhängigen Monitorings im Jahr 2003 noch nie so viele Fälle rechter und rassistischer Gewalt registriert wie im vergangenen Jahr“, so eine Sprecherin der Mobilen Opferberatung. Read more ...

PE vom 01.03.2016: Rechte und rassistische Gewalt in Brandenburg eskaliert – 203 Angriffe im Jahr 2015

Der Verein Opferperspektive e.V. zählt für das Jahr 2015 in Brandenburg 203 rechte Angriffe und muss damit das höchste Angriffsniveau seit 15 Jahren vermelden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die rechten Gewalttaten damit um 120 % an. Vor allem rassistisch motivierte Angriffe – insbesondere gegen Geflüchtete – nahmen weiter besorgniserregend zu und machten 67 % aller Taten aus. Vor diesem Hintergrund fordert die Opferperspektive klare Positionen gegen Rassismus und wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz von Geflüchteten. Read more ...

PE vom 29.02.2016: Pressemitteilung der Opferberatung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V.

477 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe im Jahr 2015. Massiver Anstieg rechter Gewaltstraftaten in Sachsen 2015 um 86 Prozent.
Der Großteil der Angriffe war rassistisch motiviert (285) oder richtete sich gegen politische Gegner_innen (141).
Schwerpunkte der Gewalt sind die Städte Dresden (116) und Leipzig (77) sowie die Landkreise Leipzig (56) und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge (55). Read more ...

PE vom 25.02.2016: Verdopplung rechter Gewalt im Jahr 2015 in Thüringen. Opferberatungsstelle ezra veröffentlicht Jahresstatistik

Pressemappe TH 2015Rechtsmotivierte Gewalt hat im Jahr 2015 in Thüringen stark zugenommen. Ezra, die mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, registrierte 121 Fälle, mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2014. Direkt betroffen von den Angriffen sind mindestens 196 Menschen. Bei den Motiven steht Rassismus im Vordergrund. In 54 Fällen wurden Menschen aus rassistischen Motiven angegriffen. Einen weiteren Schwerpunkt stellten Angriffe auf politische Gegner dar. In 49 Fällen waren Menschen von Gewalt betroffen, weil sie sich für Flüchtlinge oder gegen Neonazis engagiert haben. Zudem wurden 17 Brandanschläge auf bewohnte und unbewohnte Unterkünfte für Asylsuchende gezählt. Read more ...