Im Fokus von Neonazis. Ein Ratgeber für Betroffene und Unterstützer*innen

In vielen Fällen geraten Menschen in den Fokus der rechten Szene. Sie werden beleidigt, bedroht, gemobbt oder diffamiert, sehen sich regelrechten Hetzkampagnen oder zielgerichteten Beschädigungen ihres Eigentums ausgesetzt. Es kann auch Menschen treffen, die sich für Flüchtlinge engagieren und deshalb zum rechten Hassobjekt werden. Was tun nach derartigen Aktionen? Der Ratgeber informiert über Reaktionsmöglichkeiten und sinnvolle Vorkehrungen.

„Rassismus keine Grundlage bieten“ – Eine Broschüre über die Arbeit der Beratungsstelle B.U.D. Bayern

Eine Broschüre über die Arbeit der Beratungsstelle B.U.D. Bayern anläßlich ihres 10-jährigen Bestehens

Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Qualitätsstandards für eine professionelle Beratung.

Die Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt haben sich seit über 20 Jahren in professioneller Weise der Opferperspektive verpflichtet. Ihr Fachwissen und ihre Beratungskompetenz findet in den Qualitätsstandards Ausdruck. Das Grundlagenpapier definiert die Spezifik rechter Gewalt, beschreibt die Ziele und Arbeitsprinzipien der Beratungsprojekte und beleuchtet deren Schlüsselprozesse.

Tagungsdokumentation: Auf verlorenem Posten? Unterstützung von Betroffenen rassistischer Gewalt

Die Broschüre "Auf verlorenem Posten? Unterstützung von Betroffenen rassistischer Gewalt" der Opferberatung Rheinland dokumentiert die Beiträge einer Fachtagung und bietet Anknüpfungspunkte für weitere Diskussionen im Themenfeld rassistische Gewalt und Betroffenenberatung.

Was tun nach einem rechten, rassistischen und antisemitischen Angriff? Ein Ratgeber für Betroffene in Romanes.

Akava dokumento si e manušenge kaj sas len ataka katar e ekstermisturja, rasisturja, anti-Romane thaj anti-Semitikane manušendar. Aj vi šaj te oven manuša kaj si viktimorja ando sako dives, daravde, aj marde. Akala manuša trebuj te oven len kontakto policijasa aj trebuj te len desizija: šaj te rovav man ki policija? So kerel pes palal jekh kriminalno rovipe ki policija? Trebuj mange jekh avokato? Aj savi si i difernca maškar jekh kriminalno thaj civilno akto?

Unterstützung nach einem rassistischen Angriff. Ein Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache

Viele nach Deutschland geflüchtete Menschen sind von rassistischer Gewalt betroffen. Der Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache gibt einen kurzen und leichtverständlichen Überblick, was Betroffene nach einem rassistischen Angriff tun können.

In Erinnerung an Hannaa Mallak

Wer war Hanaa Mallak? Eine Frau, die wie viele andere Menschen mit ihrer Familie aus Syrien nach Berlin flüchtete, auf ein sicheres Leben und darauf hoffte, wieder gesund zu werden. Am Ende sprang sie aus dem Fenster einer Notunterkunft in den Tod. Die Beratungsstelle ReachOut Berlin will mit den Texten dieser Broschüre an Hanaa Mallak und ihr Schicksal erinnern.

Bildungsbaustein NSU-Komplex: Rassismus als Terror, Struktur und Einstellung

Mit dem NSU-Komplex sind wir mit einem häufig unbenannten Ausmaß an Rassismus und organisierter rechter Gewalt konfrontiert. Die Bildungsbausteine der Beratungsstelle empower in Hamburg zum NSU-Komplex „Rassismus als Terror, Struktur und Einstellung“ gibt einen Überblick über Leerstellen und Widerstände. Methoden der politischen Bildung regen zur kritischen Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex und veschiedenen Spielarten von Rassismus an.

Über dem Richter gibt es nur den Himmel – Wie schwer wiegt Rassismus in Zusammenhang mit einer Straftat?

Die Broschüre von ReachOut Berlin klärt auf über Rassismus im Jusitzsystem und die mangelnde Empathie, der Betroffene von rassistischer Gewalt dort ausgesetzt sind. Sie gibt Auskunft über Methoden der Prozessbeobachtungen und andere Möglichkeiten, Betroffene während eines Ermittlungs- und Gerichtsverfahrens zu unterstützen.

Die haben uns nicht ernst genommen. Eine Studie zu Erfahrungen von Betroffenen rechter Gewalt mit der Polizei

Die Studie "Die haben uns nicht ernst genommen" beschäftigt sich aus der Opfer­perspektive mit Erfahrungen und Wahrnehmungen von Menschen in Thüringen, die von rechter Gewalt betroffen waren. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Umgang der Polizei mit den Gewaltopfern. Ausgangspunkt ist eine theo­retische Einführung in das Konzept »Viktimisierung«, seine verschiedenen Facetten, seine potenziellen Effekte und von Möglichkeiten der Unterstützung für Betroffene.