Solidarisch Spenden für die Anwält*innen- und Prozesskosten von Menschen, die durch Neonazis in Chemnitz im Sommer 2018 angegriffen wurden!

Damit die Angegriffenen einer Neonazi-Hetzjagd am 1. September 2018 in Chemnitz die Nebenklagevertreter*innen ihres Vertrauens für ihre rechtliche Vertretung und Fahrtkosten im Strafverfahren gegen zwei Dutzend polizeibekannte Neonazis am Landgericht Chemnitz finanzieren können.

Im Frühjahr 2022 soll endlich der erste von mehreren Prozessen gegen die Neonazis beginnen, die am 1. September 2018 in Chemnitz antifaschistische und antirassistische Gegendemonstrant*innen angriffen und verletzten.

Mehr als drei Jahre nach den rassistischen Aufmärschen und Hetzjagden im Sommer 2018 in Chemnitz warten die Verletzten und Angegriffen immer noch darauf, dass die neonazistischen Täter strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Antifaschist*innen und Antirassist*innen, die am 1.9.2018 gegen den Aufmarsch von knapp zehntausend Neonazis und AfD-Anhänger*innen protestierten, wurden anschließend von rechten Schlägertrupps gezielt angegriffen und gejagt. Seit über drei Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft Chemnitz deshalb u.a. gegen zwei Dutzend einschlägig vorbestrafte Neonazis aus Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Erst auf Druck der Nebenklageanwält*innen der Angegriffenen erhob die sächsische Generalstaatsanwaltschaft schließlich im September 2021 Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs gegen 19 Neonazis. Im Frühjahr 2022 soll der erste von mehreren Prozessen gegen die Neonazis am Landgericht Chemnitz beginnen.

Damit die Angegriffenen weiterhin durch Anwält*innen ihres Vertrauens vertreten werden können und sie die Prozess- und Reisekosten nicht alleine tragen müssen, sind solidarische Spenden dringend notwendig. Deine und Ihre Spende unter dem Stichwort #nurgemeinsam zeigt: Niemand soll die Folgen rechter Gewalt alleine tragen müssen.

Weitere Informationen:

Im Podcast #18 „Vor Ort“ sprechen zwei der Angegriffenen, ihre Anwältin Dr. Kati Lang, André Löscher von der Opferberatungsstelle SUPPORT und der Journalist Martin Steinhagen über verschleppte Strafverfolgung und deren Folgen.

Kontakt

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Spendenkonto

Empfänger: VBRG e.V.
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