Anmeldung zum

 Symposium: Zwischen Alltagsgewalt und Rechtsterrorismus

Opferrechte stärken, Konsequenzen durchsetzen, Normalisierung entgegentreten

03. Juni 2024 | 10 – 17:30Uhr | SPORE Initiative, Herrmannstr. 86a, Berlin

Anmeldeschluss ist der 26. Mai 2024

Nachfragen bitte an veranstaltungen@verband-brg.de

Mindestens sechs Menschen werden täglich bei rassistischen, antisemitischen oder rechten Angriffen verletzt und bedroht. Dieser unhaltbare Zustand, die notwendige Unterstützung der Angegriffen und die Antworten des Rechtsstaats stehen im Mittelpunkt unseres öffentlichen Symposiums:

Unter dem Motto „Zwischen Alltagsgewalt und Rechtsterrorismus – Opferrechte stärken, Konsequenzen durchsetzen, Normalisierung entgegentreten“ diskutieren wir am 3. Juni 2024 mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis. Zu diesem Fach-Symposium mit anschließender Abend-Veranstaltung in der taz Kantine laden wir Sie und Euch herzlich ein.

Wir wissen: In diesem Jahr droht eine weitere Ausweitung der Gefahrenzonen rechter Gewalt. Denn in den kommenden Wochen folgen auf die Kommunal- und die EU-Wahlen auch die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Beim Symposium diskutieren wir die Auswirkungen dieses drohenden Flächenbrands u.a. mit

  • Prof*in Dr. Teresa Koloma Beck, Professorin für Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
  • Said Etris Hashemi, Autor, Hinterbliebener und Überlebender des rassistischen Attentats am 19. Februar 2020 in Hanau
  • Prof. Dr. Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (Moses Mendelssohn Zentrum, Universität Potsdam)
  • Gilda Sahebi, Autorin, Journalistin und Ärztin.

Moderation: Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM)

Es geht um die Herausforderungen, die dringend notwendige Solidarität mit Betroffenen rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt zu gestalten – solidarisch, professionell und intersektional. Und um die Notwendigkeit , die Institutionen des Rechtsstaats bei der Bekämpfung von Rechtsterrorismus und rechter, rassistischer und antisemitischer Alltagsgewalt in die Verantwortung zu nehmen.

Eine Anmeldung zum Symposium ist über das nachfolgende Anmeldeformular bis zum 26.05.2024 möglich. Hier ist eine Anmeldung zum taz-Talk geöffnet. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme!

Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden und befindet sich unterhalb des Anmeldungsformulars.

Anmeldeformular:



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    Wir verwenden die bei der Anmeldung erhobenen Daten in den geltenden rechtlichen Grenzen zum Zweck der Durchführung unserer Veranstaltungen und um Ihnen postalisch sowie per E-Mail Informationen zur Veranstaltung zukommen zu lassen. Sie sind jederzeit berechtigt, vom VBRG e.V. eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob Sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden und um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen. Sie können jederzeit gegenüber dem VBRG e.V. die Vervollständigung, Berichtigung, Löschung oder Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen. Sie können jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und der künftigen Verarbeitung/Verwendung der Sie betreffenden Daten widersprechen.

    Ausschlußklausel:
    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

    Tagesprogramm

    10:00 – 10:30 Uhr    Einlass

    10:20 – 10:55 Uhr    Begrüßungen mit

    • Eben Louw und Nouara Chergui  Vorständ*innen des VBRG e.V.
    • Reem Alabali-Radovan Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus und Staatsministerin für Migration, Integration und Flüchtlinge

    11:00 – 12:30 Uhr    Panel I

    Wider die Unsichtbarkeit: Zur Bedeutung der Erfahrungen von Angegriffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs mit

    Keynote Prof*in Dr. Teresa Koloma Beck, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

    Diskussion mit

    • Prof*in Dr. Teresa Koloma Beck
    • Said Etris Hashemi, Autor, Hinterbliebener und Überlebender des rassistischen Attentats am 19. Februar 2020 in Hanau
    • Prof. Dr. Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum, Universität Potsdam
    • Gilda Sahebi, Autorin, Journalistin und Ärztin

    12:35 – 13:35 Uhr    Mittagspause Buffet

    13:40 – 15:10 Uhr    Panel II

    Spannungsfeld Strafverfolgung: Polizei, Justiz und Opferberatung

    Diskussion mit

    • Dr. Doris Liebscher, Leiterin der LADS-Ombudsstelle in Berlin
    • Saime Ekin-Atik, Projektleitung bei Leuchtlinie Baden-Württemberg (tbc)
    • Rechtsanwältin Antonia v.d. Behrens
    • Prof.*in Birgit Ragusch, Technische Hochschule Köln (tbc)

    15:15 – 16:00 Uhr    Kaffeepause

    16:00 – 17:30 Uhr    Panel III

    Solidarische Allianzen?!

    Diskussion mit

    • Newroz Duman, Initiative 19. Februar Hanau
    • Naomi Henkel-Guembel, kognitive Verhaltenstherapeutin, Überlebende des antisemitisch motivierten, rassistischen und rechtsterroristischen Attentats auf die Synagoge in Halle an Yom Kippur 2019
    • Rechtsanwalt Ünal Zeran, Mitglied im Beirat des VBRG-Opferhilfefonds
    • Prof*in Dr. Manuela Bojadzijev, Humboldt Universität Berlin und Mitinitiatorin von „Transforming Solidarities“ uvm.

    17:30 – 19:00 Uhr    Ende | Abendessen (individuell)

    19:00 – 20.30  Uhr   taz-Talk in der taz-Kantine und im Livestream

    Weiter so? Ein taz Talk über Dammbrüche in Ostdeutschland, das AfD-Verbot und notwendige Solidarität mit Betroffenen rechter Gewalt.

    Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden.

    Hinweise

    Für Getränke und Snacks (vegan/vegetarisch) ist bei der Veranstaltung gesorgt. Auch die Inhaltsstoffe werden kenntlich gemacht.

    Bei der Veranstaltung werden außerdem Foto- und ggf. Videoaufnahmen gemacht. Wenn Sie und Ihr nicht abgebildet werden wollt, könnt ihr dies kenntlich machen.