Herzlich Willkommen beim Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Der VBRG e.V. ist der Bundesverband unabhängiger Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Er koordiniert die Vernetzung der Beratungsstellen, vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden Auf- und Ausbau unabhängiger fachspezifischer Beratungsstrukturen. Er wurde im September 2014 in Berlin gegründet.

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21.01.2019 FFM: Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion "Gemeint sind wir alle!"

Einladung zur Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion

Gemeint sind wir alle
Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt!

Montag, den 21. Januar 2019 um 19.00 Uhr forum medico, Lindleystr. 15, 60314 Frankfurt am Main

Begrüßung:

Anne Jung (medico international)

Debatte mit:

• Seda Başay-Yıldız, (Rechtsanwältin, Frankfurt a.M.)
• Abdulkerim Şimşek (Medizintechniker, Nebenkläger im NSU-Prozess am OLG München)
• Kris Simon (Mietshäuser Syndikat-Projekte in Frankfurt a.M.)
• Michael Weiss (NSU Watch)
• Esther Dischereit (Schriftstellerin, Autorin von „Blumen für Otello. Über die Verbrechen von Jena“, Berlin)
• Rupert von Plottnitz (Rechtsanwalt, Justizminister a.D., Frankfurt a.M.)

Moderation:

Heike Kleffner (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.) Weiterlesen ...

Stellenausschreibung: Fachreferent*in gesucht für Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG)

Der VBRG e.V. sucht zum 1. März 2019 eine*n Fachreferent*in für die Unterstützung seiner Geschäftsstelle in Berlin.   Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) e.V. koordiniert die Vernetzung der fachspezifischen Beratungsstellen. Der VBRG e.V. vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden Auf- und Ausbau unabhängiger fachspezifischer Beratungsstrukturen.   Die Mitgliedsorganisationen unterstützen Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug*innen eines politisch rechts, rassistisch oder antisemitisch motivierten Angriffs bei der Bewältigung materieller sowie immaterieller Angriffsfolgen. Der Verband und die Mitgliedsorganisationen setzen sich außerdem öffentlich und politisch für den Opferschutz, die Rechte der Betroffenen und die gesellschaftliche Sensibilisierung für das Ausmaß sowie die Folgen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ein.
Zur Gewährleistung der Projektumsetzung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachreferent*in. Die Stelle ist bis zum 31.12.2019 befristet (Ende der aktuellen Förderperiode von „Demokratie leben!“). Die Stelle umfasst 30 Std./Woche. Arbeitsort ist Berlin-Lichtenberg. Die Position ist an die Förderung des VBRG durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gebunden. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Weiterlesen ...

PE vom 30.11.2018: Opferberatungen fordern Aufklärung zu Feindeslisten der mutmaßlichen rechten Terrornetzwerke

Das BKA und die Landeskriminalämter müssen alle Einzelpersonen und Institutionen informieren, die in den so genannten „Feindeslisten“ der mutmaßlichen rechten Terrornetzwerke „Blutorden“, „Uniter“ und das Netzwerk um Franco A. genannt werden, fordern die unabhängige Opferberatungsstellen.

„ Politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Terror und Gewalt gegen politische Gegner*innen ist nicht abstrakt, sondern eine reale Gefahr für die körperliche Unversehrtheit und das Leben der Betroffenen “, betonen die Beratungsstellen. „Diejenigen, die im Visier rechter Terrornetzwerke stehen, müssen von den Behörden endlich umfassend informiert werden, um ihre Gefährdung selbst einschätzen zu können.“
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PE vom 4.11.2018: „Sieben Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ist das Versprechen der umfassenden Aufklärung immer noch nicht eingelöst worden.“

„Die halbherzige Strafverfolgung von polizei- und gerichtsbekannten Unterstützerinnen und Unterstützern des NSU-Kerntrios hat eine fatale Signalwirkung, die sich aktuell u.a. in Chemnitz zeigt.“

„Solidarität mit den Hinterbliebenen und Verletzten des NSU-Terrors muss einen langen Atem haben – insbesondere angesichts der aktuellen Verharmlosung und Leugnung rassistischer Hetzjagden durch das Bundesamt für Verfassungsschutz, der unzureichenden Strafverfolgung rassistischer Alltagsgewalt und rassistischer Diskurse in Medien und Politik.“ 

„Sieben Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ist das Versprechen der umfassenden Aufklärung immer noch nicht eingelöst worden“, kritisieren die unabhängigen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, die u.a. Hinterbliebene der rassistischen NSU-Mordserie und Überlebende der rassistischen Anschläge des NSU unterstützen und begleiten. Weiterlesen ...