Was tun nach einem rassistischen Angriff?

Informationen digital und zum Weiterreichen

In 10 Sprachen informiert die Handreichung „Was tun nach einem rassistischen Angriff?“ über wichtige Sofortmaßnahmen nach rassistischen Bedrohungen und Angriffen. Der aktualisierte Ratgeber (2. Auflage 2022) ist in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Kurmanyi, Farsi, Pashto, Tigrinya, Albanisch und Romanes und wird als gedruckte Ausgabe auf Anfrage kostenlos verschickt. Für die Broschüre und jede Sprache sind zusätzlich QR-Codes angelegt. Damit können die Inhalte direkt auf ein Smartphone heruntergeladen werden.

Mit einfachen Formulierungen und begleitenden Illustrationen bietet die Handreichung „Was tun nach einem rassistischen Angriff?“ auf 28 Seiten die wichtigsten Informationen über die Rechte und Pflichten von Betroffenen rassistischer Gewalt und Bedrohungen. Die Grafiken erhöhen die Verständlichkeit. So können Menschen, die auch in ihrer Muttersprache nicht über ausreichende Lesekompetenzen verfügen, die Inhalte besser erfassen.

Die Handlungsempfehlungen werden übersichtlich strukturiert auf einer Doppelseite pro Sprache behandelt. Eine Perforation macht es möglich, jede Sprache einzeln herauszutrennen und an andere Betroffene, Freund*innen oder Zeug*innen zu verteilen. So können (potentiell) Betroffene und Menschen in ihrem Umfeld als Multiplikator*innen agieren. Für die gesamte Broschüre und für jede Sprache sind zusätzlich QR-Codes angelegt. Mithilfe dieser QR-Codes können die Inhalte direkt auf ein Smartphone heruntergeladen werden.

Was tun nach einem rassistischen Angriff?

Herausgeber 2. Auflage: VBRG e.V. in Kooperation mit dem Projekt react der Opferberatung Rheinland (OBR)

Die Printversion der Handreichung kann unter info[at]verband-brg.de bestellt werden.

Die Publikation „Was tun nach einem rassistischen Angriff?“ (2.Auflage) zum Download

Hinweis:
Die vorliegende Broschüre ist eine bundesweite Fassung der Broschüre „Was tun nach einem rassistischen Angriff?“, die 2018 im Rahmen des Projektes re:act von Kawthar El-Qasem für Betroffene in NRW herausgegeben wurde. Die neue Fassung entstand in Kooperation mit dem VBRG und dient dazu, Betroffene im gesamten Bundesgebiet über Handlungsmöglichkeiten nach einem rassistischen Angriff und Beratungsstellen in den jeweiligen Bundesländern zu informieren.

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