Schlagwortarchiv für: Betroffenenberatung

Neonazi-Angriff auf Journalist*innen in Fretterode: Prozess nach 7 Jahren
Sieben Jahre nach dem Neonazi-Angriff auf zwei Journalisten in Fretterode beginnt das Revisionsverfahren. Die massive Verfahrensverzögerung untergräbt den Schutz von Journalist*innen und die Pressefreiheit und steht exemplarisch für Straflosigkeit bei rechter Gewalt.

Unvollständige Erfassung in Polizeistatistiken verschleiert Ausmaß rechter Gewalt
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten werden von BKA und LKAs nur lückenhaft erfasst. Vergleiche mit den Daten unabhängiger Opferberatungsstellen zeigen in vielen Bundesländern deutliche Abweichungen.

Chemnitz: Verfahren zu Neonazi-Angriffen von 2018 endet mit Freisprüchen
Sieben Jahre nach den Neonazi-Angriffen in Chemnitz am 1. September 2018 hat das Landgericht Chemnitz mehrere an den Angriffen beteiligte Neonazis freigesprochen.
VBRGNeuer Kooperationsverbund Opfer- und Betroffenenberatung KOBB
KOBB vereint ab sofort die Expertise von OFEK e.V. und VBRG e.V. in der unabhängigen, qualifizierten und spezialisierten Opfer- und Betroffenenberatung im Kontext von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus.

Neonazi-Brandanschlag auf Bremer Jugendzentrum „Friese“: Urteilsverkündung erwartet
Ein Neonazis-Brandanschlag auf das Jugendzentrum „Friese“ erschüttert Bremen – fünf Jahre später stehen die Täter vor Gericht. Doch Betroffene und Nebenklage kritisieren gravierende Ermittlungsfehler und fordern endlich eine konsequente Aufarbeitung rechter Gewalt durch Staatsschutz und Justiz.

Offener Brief: Unterstützung statt Misstrauen
In einem Offenen Brief an die Unionsfraktion fordern mehr als 200 unterzeichnende Organisationen und Einzelpersonen Unterstützung statt Generalverdacht.

Hanau – 5 Jahre danach
Fünf Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau ziehen die Opferberatungsstellen eine bittere Bilanz und fordern eine langfristige Beratungsstruktur für die Betroffenen des Anschlags.

TASBAH-Studie veröffentlicht – Begleitung nach dem Attentat in Hanau
Nach dem rassistischen Attentat in Hanau werden die Betroffenen von einem Beratungsteam begleitet. Diese Begleitung wurde wissenschaftlich evaluiert. Die Ergebnisse sind hier veröffentlicht.

Beratung nach rechtsterroristischen Attentaten: Empfehlungen für Tatort-Kommunen und Länder
In einem umfangreichen Empfehlungskatalog für Tatort-Kommunen, -Länder und Bund im Umgang mit Hinterbliebenen und Überlebenden rechtsterroristischer Attentate, Anschläge und Tötungsdelikte erläutern die Opferberatungsstellen ihre spezifische Beratungsarbeit und erläutern notwendige Reformen.

TASBAH: Traumasensible und aufsuchende Beratung in Hanau
Mit TASBAH – traumasensibles, aufsuchendes und sozialraumnahes Beratungsteam und -angebot – werden Angehörige und Überlebende des rassistischen und rechtsterroristischen Attentats am 19. Februar 2020 in Hanau vor Ort unterstützt und beraten.