Schlagwortarchiv für: Antisemitismus

Trauerdemonstration in Hanau am 22.02.2020NSU Tribunal

Spendenaufruf für die Hinterbliebenen und Überlebenden des rassistischen Attentats am 19. Februar in Hanau

Ein Spendenaufruf in Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden des mörderischen rassistischen Attentats in Hanau. Vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.), der Initiative 19. Februar Hanau, der Bildungsstätte Anne-Frank und der Amadeu Antonio Stiftung.
Im Hintergrund die Synagoge von Halle, vorn der Eingang zum jüdischen FriedhofCC BY-SA 4.0 Allexkoch

Antisemitismus und Rechtsterrorismus

Nach dem antisemitisch, rassistisch und rechtsterroristisch motivierten Attentat von Halle/S. an Yom Kippur im Oktober 2019 ist eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rechtsterrorismus notwendiger denn je. Die Lyrikerin und Autorin Esther Dischereit, der Rechtsterrorismus-Experte Gideon Botsch, Leiter der Emil Gumbel Forschungsstelle am Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam und Heike Kleffner analysieren Kontinuitäten, Normalisierungen und die Straflosigkeit nach antisemitischen Gewalttaten.
Franck V. (unsplash.com)

Zum Schutz vor neonazistischen „Feindeslisten“: Auskunftssperren erleichtern

Seit langem fordern die Opferberatungsstellen, dass die Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden die Bedrohungen durch neonazistische Feindeslisten ernster nehmen. Der Landtag von Schleswig-Holstein berät derzeit zwei Anträge, mit denen Betroffene besser geschützt werden sollen. Hier finden Sie die Stellungnahmen des VBRG e.V. sowie der schleswig-holsteinischen Opferberatungsstelle „Zebra – Zentrum für Betroffene rechter Angriffe“ zu den Anträgen.
Michael Longmire (unsplash.com)

Spendenaufruf für die Hinterbliebenen und Überlebenden des rechtsterroristischen Anschlags am 9. Oktober in Halle (Saale)

Ein Spendenaufruf des Dachverbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) und der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt. Unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden von mörderischen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus ist unteilbar!

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts

Momentan wird im Bundestag der „Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts“ diskutiert. Der VBRG e.V. hat gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Opferhilfen (ado), dem Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) und dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) eine Stellungnahme zum vorherigen Gesetzentwurf veröffentlicht. Sie bietet Abgeordneten, Orientierung im aktuellen Gesetzgebungsverfahren.
VBRG e.V.

Dokumentation: JUBILÄUMS-SYMPOSIUM – Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Die Frage, wie eine solidarische Praxis mit allen Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe angesichts der Gefahr einer weiteren Eskalation rechter Gewalt aussehen kann, war das zentrale Thema des VBRG-Symposiums am 3. September 2019 in Leipzig. Für alle, die nicht dabei sein konnten, dokumentieren wir hier Auszüge aus Beiträgen und Inputs, Fotos und Presseberichte.
Markus Spiske (unsplash.com)

Tipps und Hintergründe zum Umgang mit extrem rechten Feindlisten

Noch immer weigern sich die Ermittlungsbehörden die Betroffenen extrem rechter Feindlisten darüber zu informieren, wenn ihre Wohnanschriften, andere persönliche Daten, Fotos oder Informationen in Datensammlungen von Neonazis und/oder organisierten Rassist*innen aufgefunden wurden. Hier gibt der VBRG einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten und das Ausmaß extrem rechter Feindes- oder Todeslisten.
Paweł Czerwiński (unsplash.com)

Betroffene der rechten Feindlisten endlich informieren!

Neonazis und rechte Terrornetzwerke haben umfangreiche so genannte "Feindes- oder Todeslisten" zusammengestellt. Die Daten sind oft das Ergebnis von Recherchen im lokalen Umfeld rechter Netzwerke. Damit Betroffene sich selbst schützen können, fordern die Beratungsstellen und der VBRG seit Monaten, dass die Betroffenen informiert werden müssen.
Robert Andreasch

Kein Schlussstrich und umfassende Aufklärung im NSU-Komplex!

Ein Jahr nach der Urteilsverkündung im NSU-Prozess fordern Opferberatungsstellen: Staat und Gesellschaft müssen die Lehren aus der Mord- und Anschlagsserie des NSU endlich ernst nehmen: Rechter, rassistisch und antisemitisch motivierter Terror und Gewalt gegen politische Gegner*innen sind eine reale Gefahr für die Betroffenen.
LAG Queeres Sachsen

Eine Wahrnehmungslücke: Gewalt gegen LSBTTIQ*

Die LAG Queeres Sachsen kommt in einer Umfrage zu homo- und transphober Gewalt zu dem Ergebnis, dass Gewalt gegen LSBTTIQ* deutlich weiter verbreitet ist als offiziell bekannt. Ein besonders Aufsehen erregender Fall ist der gewaltsame Tod von Christopher W. (26) am 18. April 2018 in Aue (Sachsen), der von drei stadtbekannte Rechte über Stunden misshandelt und dann getötet wurde.