Schlagwortarchiv für: Strafverfolgung

Unvollständige Erfassung in Polizeistatistiken verschleiert Ausmaß rechter Gewalt
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten werden von BKA und LKAs nur lückenhaft erfasst. Vergleiche mit den Daten unabhängiger Opferberatungsstellen zeigen in vielen Bundesländern deutliche Abweichungen.

Chemnitz: Verfahren zu Neonazi-Angriffen von 2018 endet mit Freisprüchen
Sieben Jahre nach den Neonazi-Angriffen in Chemnitz am 1. September 2018 hat das Landgericht Chemnitz mehrere an den Angriffen beteiligte Neonazis freigesprochen.

Fachtag zum 25. Jahrestags des Wehrhahn-Anschlag in Düsseldorf.
Ersten Fachtag des Kooperationsverbundes Opfer- und Betroffenenberatung (KOBB) am 27. Juni 2025 in Düsseldorf: "Der Wehrhahn-Anschlag in Düsseldorf vor 25 Jahren: Ein Fachtag zu Struktur und Wirkung von Rechtsterrorismus, Antisemitismus und anti-osteuropäischen Rassismus“
Für einen Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus & Rassismus
Der VBRG e.V. fordert einen Nationalen Aktionsplan gegen rechte, rassistische und antisemitische Gewalt. Nötig sind bessere Opferrechte, gesetzliche Grundlagen für Beratungsstellen, effektive Strafverfolgung und der Schutz demokratischer Strukturen.

Neonazi-Brandanschlag auf Bremer Jugendzentrum „Friese“: Urteilsverkündung erwartet
Ein Neonazis-Brandanschlag auf das Jugendzentrum „Friese“ erschüttert Bremen – fünf Jahre später stehen die Täter vor Gericht. Doch Betroffene und Nebenklage kritisieren gravierende Ermittlungsfehler und fordern endlich eine konsequente Aufarbeitung rechter Gewalt durch Staatsschutz und Justiz.

Verschleppte Gerechtigkeit: Prozessauftakt über sechs Jahre nach den Neonazi-Angriffen in Chemnitz 2018
Am 13. Mai 2025 beginnt nach 6 Jahren endlich ein weiteres Verfahren zu den Neonazi-Angriffen auf Gegendemonstrant*innen während der rassistischen und rechten Ausschreitungen am 1. September 2018 in Chemnitz.

Folge #50: Spannungsfeld Strafverfolgung
Konsequente Aufklärung von rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalt ist in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Was bedeutet das und was muss sich ändern? Dazu mehr im Podcast.

Symposium: Zwischen Alltagsgewalt und Rechtsterrorismus
Aufbauend auf den Erfahrungen aus 25 Jahren unabhängiger solidarischer und professioneller Gewaltopferberatung nach antisemitischen, rassistischen und rechten Angriffen analysierten und diskutierten wir die Grenzen und Möglichkeiten solidarischer Praxis – im Alltag und im Kontext von Strafverfolgung und Justiz.

Komm zur Diskussion: Weiter so? Über Dammbrüche in Ostdeutschland und notwendige Solidarität
Rechte, rassistische oder antisemitische Gewalttaten beeinflussen den Alltag vieler Menschen. Aktuell droht eine Ausweitung der Gefahrenzone. Darüber und notwenigen Widerspruch diskutieren wir mit Gästen*innen beim taz-Talk.

Open Lecture: #8 Der Brandstifter-Effekt: Rechte Gewalt und die AfD
Wir betrachten das Verhältnis von rassistischer Hasskriminalität und den Wahlerfolgen von AfD & Co. Welche Verantwortung haben Medien und Berichterstattung als Stichwortgeber*in und Echokammer für rassistische Narrative?